Metsatöll ist eine estnische Folk-Metal-Band. Der Begriff „Metsatöll“ ist ein alter estnischer Euphemismus für Wolf, der sich in den rauen Songtexten wiederfinden lässt. Ein großer Teil des traditionell angehauchten Songmaterials der Band handelt von den Unabhängigkeitskriegen des 13. und 14. Jahrhunderts.

Metsatöll wurde 1998 als Trio gegründet und spielte epischen Heavy Metal mit Einflüssen antiker estnischer Folklore. Im selben Jahr veröffentlichte die Band ihr Debüt Terast mis hangund me hinge (dt.: „Gefrorener Stahl in unseren Seelen“).

Im Jahr 2000 stieß Varulven zur Band, der deren musikalischen Aktivitäten bereits längere Zeit beobachtet hatte und gelegentlich bei Live-Auftritten mitspielte. Varulven kam auch auf die Idee Heavy Metal mit altem estnischem Folk zu vermischen. Seit dem integrierten Metsatöll alt-estnischen Runengesang und traditionelle Melodien in ihre Musik ein.

2001 verließ Bassist Tins die Band, um sich intensiver seinem Privatleben widmen zu können. Wenig später wurde mit Piirsalu ein neuer Bassist gefunden. Ein Jahr später veröffentlichte Metsatöll die Single Hundi Loomine und nahm hierzu ein Video auf. Hundi Loomine erhielt zahlreiche positive Kritiken in den lokalen Medien. Anfang 2004 wurde der Schlagzeuger Factor durch Atso ersetzt und die Band veröffentlichte Ende des Jahres ihre zweites Album Hiiekoda, welches ebenfalls von den Medien und den Fans positiv angenommen wurde.